Herzlichen Dank

an alle, die mitgewirkt haben, dass unser 1250jähriges Dorfjubiläum zu einem großén Erfolg wurde. Wenn man die mit großer Liebe gezierten Höfe und Gärten gesehen hat, spürt man, dass die ganze Dorfgemeinschaft beteiligt war. Wir hoffen, dass dieses Fest in guter Erinnerung bleibt und sich positiv für eine erfolgreiche Zukunft unseres Dorfes auswirkt.

Heimatfest 1250 Jahre Uissigheim

Uissigheim ist eine alte Frankensiedlung auf den Höhen über dem Taubertal. Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes lässt sich auf eine Urkunde Kaiser Friedrich I, Barbarossa, anlässlich des Reichstages zu Würzburg vom 14. Juni 1165 zurück führen. Diese Urkunde jährt sich am Sonntag, dem 14.06.2015, zum 850. Mal. Funde im Gewann "Elfmorgen" aus dem Jahre 1943 ließen auf eine deutlich frühere Besiedelung des Ortes schließen. 1964 erfolgte eine Nachgrabung durch das Staatl. Amt für Denkmalpflege, die den Fränkischen Reihengäberfriedhof in die Zeit um das 7. Jahrhundert datieren konnte.

mehr...

Unser Dank gilt allen, die sich in irgend einer Weise am Gelingen dieses Festes beteiligt haben. Mit dem überaus guten Besuch des Festes, besonders am Sonntag, wurden wir alle für unsere langjährigen Vorbereitungen belohnt. Das hat uns alle mit Freude erfüllt. Vielen, vielen Dank!

Unser Dank gilt auch allen Besuchern aus Nah und Fern, denen wir hoffentlich einige vergnügliche Stunden bereiten konnten.  

 

Heimatfeste

Wer sich wundert, dass das Heimatfest 1966 stattfand, das nach dem Urkun-dendatum vom 14.06.1165 berechnet wurde, darf versichert sein, dass kein Rechenfehler vorliegt. Die Organisatoren um Bürgermeister Haag hatten dafür einfache Gründe.

Die Heimattage 1991 standen unter dem Motto "25 Jahre Heimatfest".


weiterlesen(mit Video) 

Bilder des Festes

Die bestellten DVD können sofort bei Klaus Kuss zum Preis von 15 € für das Einzelpaket, Heimatfest oder Festgottesdienst und -kommers, bzw. für 25 € für das Komplettpaket abgeholt werden. Ein geringes Kontingent darüber hinaus ist verfügbar.

Wer Interesse an den Filmen zu den Heimatfesten von 1966 und 1991 (lang), oder die Kurzfassungen davon (siehe Videos auf dieser Seite) hat, kann sie über die Kontaktadresse bestellen. 

 

Die Geschichte des Ritter Arnold

Die Legende besagt, der in der Uissigheimer Kirche begrabene Ritter Arnold sei im Hardwald von Juden ermordet worden. Bei seiner Überführung nach Uissigheim hätten die Glocken von selbst angefangen zu läuten. Auch später wurden ihm mehrere Wunder zugeschrieben. Bauern der Umgebung und Wallfahrer auf dem Weg nach Walldürn  schabten Stein von der Grabplatte und mischten ihn krankem Vieh ins Futter.

Wissenschaftliche Untersuchungen kamen allerdings zu einem völlig anderen Ergebnis. Insbesondere die Forschungen des Prof. Dr. Klaus Arnold brachten die Rolle des Ritter Arnold III bei den Judenprogromen des Jahres 1336 an Tageslicht. Als König Armleder führte er die sogenannten Judenschläger bei ihren Übergriffen in Röttingen, Aub, Mergentheim, Weikersheim und vielen anderen Städten und Dörfern an.

weiterlesen...